Werkzeugbau
100% Inhouse. Seit 1959. febana vereint Werkzeugkompetenz und Serienfertigung unter einem Dach. Spritzgieß-, Stanz-, Stanzbiege-, Folgeverbund- und Umformwerkzeuge werden im Rahmen eines professionellen Toolmanagements konstruiert, gefertigt und im Serienlauf betreut. Wartung und Instandhaltung erfolgen vollständig inhouse — für kurze Reaktionszeiten, stabile Prozesse und volle Kontrolle über Qualität, Kosten und Entwicklungszeit.
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Werkzeugkonzept
Auslegung von Kavitäten, Trennungen, Anspritzung, Entlüftung und Entformung.
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Bauteilgerechte Planung
Geometrie, Material, Toleranzen und Serienprozess werden gemeinsam bewertet.
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Prozesssicherheit
Stabile Werkzeuge sichern wiederholgenaue Bauteile über viele Produktionszyklen.
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Serienqualität
Werkzeugtechnik beeinflusst Maßhaltigkeit, Oberfläche, Funktion und Wirtschaftlichkeit.
Im Werkzeugbau werden Bauteilgeometrie, Materialverhalten und Fertigungsprozess zusammengeführt. Trennlinien, Kavitäten, Anspritzung, Entlüftung, Temperierung, Stempel, Matrizen, Niederhalter, Vorschub und Entformung bestimmen, wie zuverlässig ein Teil später hergestellt werden kann. Deshalb ist ein Werkzeug nicht nur ein Produktionsmittel, sondern ein zentraler Bestandteil der technischen Produktentwicklung.
Ein Werkzeug entscheidet nicht erst in der Produktion über Qualität. Es beeinflusst bereits in der Entwicklung, ob ein Bauteil später maßhaltig, wirtschaftlich und wiederholgenau gefertigt werden kann.
Einkavität, Mehrkavität und Mehrkomponentenwerkzeuge für technisches Spritzgießen, 2K/3K, Insert- & Overmolding sowie LSR-Verarbeitung. Werkzeuge mit Drehteller, Indexplatte, Schiebern und Kernrückzug werden direkt im Haus gebaut und optimiert.
Mehrstufige Werkzeuge für Präzisionsstanzteile, Kontakte, Leadframes und Federelemente in großen Serien. Schnellläufer-tauglich ausgelegt für Pressen von 25 bis 100 Tonnen Presskraft.
Werkzeuge für Biegen, Prägen und Tiefziehen — gewachsenes Know-how aus über 65 Jahren feinmechanischer Werkzeugbau-Tradition.
Eigene Montagevorrichtungen, elektronische Steuer- und Prüfeinrichtungen sowie produktspezifische Fertigungsmittel — entwickelt und gebaut für die jeweilige Serienanforderung.
Formgebender Bereich. Die Kavität definiert Kontur, Maßhaltigkeit, Oberfläche und technische Funktionsflächen des Bauteils. — Auswirkung: Fehler im Formbereich wirken sich direkt auf jedes Serienteil aus.
Materialeintritt ins Werkzeug. Anspritzpunkt und Fließweg beeinflussen Füllbild, Oberfläche, Bindenähte und Bauteilverzug. — Auswirkung: Eine falsche Anspritzung kann Funktion, Optik und Toleranzen verschlechtern.
Kontrollierte Wärmeführung. Kühlung und Werkzeugtemperatur bestimmen Schwindung, Zykluszeit und Prozessstabilität. — Auswirkung: Ungleichmäßige Temperatur kann Verzug und schwankende Maße verursachen.
Sicheres Auswerfen des Bauteils. Auswerfer, Entformungsschrägen und Trennlinien müssen so geplant sein, dass das Bauteil sauber gelöst wird. — Auswirkung: Schlechte Entformung kann Oberflächen, Kanten oder Funktionsbereiche beschädigen.
febana begleitet den gesamten Produktentstehungszyklus. Bauraummuster, Funktionsmuster und Erstmuster aus Serienwerkstoffen entstehen mit Verfahren wie 3D-Druck, Stereolithografie, Lasersintern oder Vakuumguss. Stanzbiegeteile werden für Mustertests durch Drahterosion oder Laserschneiden vereinzelt und in Biegevorrichtungen geformt. So entsteht eine durchgängige Linie von der ersten Idee bis zum freigegebenen Serienwerkzeug.
Erste Geometrie- und Bauraumprüfung — schnell verfügbar, häufig im 3D-Druck oder Vakuumguss.
Funktionsteile zur technischen Validierung — bereits aus seriennahen Werkstoffen oder mit produktionsnahen Verfahren.
Erstmuster aus dem späteren Serienwerkstoff — als Grundlage für Erstmusterprüfung und Werkzeugfreigabe.
Konstruktion, Werkzeugbau und Fertigung arbeiten räumlich und organisatorisch direkt zusammen. Anpassungen am Werkzeug werden nicht angefragt — sie passieren.
Bei laufenden Serien lassen sich Werkzeuge zwischen den Aufträgen warten, optimieren oder funktional erweitern, ohne externen Versand.
Verschleißteile, Einsätze, Auswerfer oder Schieber werden inhouse nachgebaut — keine Lieferzeiten, keine externen Abhängigkeiten.
Bauteilgeometrie, Werkzeugtechnik und Fertigungs-Know-how bleiben unter einem Dach — wichtig für sicherheitsrelevante und sensible Produkte.
Wenn Produktionen verlagert werden, übernimmt febana bestehende Werkzeuge, prüft sie technisch, ergänzt fehlende Komponenten und führt sie in den eigenen Prozess über. Wartung, Optimierung und Werkzeugpflege gehören dabei selbstverständlich dazu — vom übernommenen Werkzeug bis zur stabilen Serie unter neuer Verantwortung.
Werkzeugbau ist dann stark, wenn Bauteilgeometrie, Werkstoff, Werkzeugkonzept und Serienprozess früh gemeinsam betrachtet werden.
Ein Werkzeug ist die technische Schnittstelle zwischen Bauteilentwicklung und Serienfertigung. Es bestimmt, wie Material fließt, wie Konturen entstehen, wie Oberflächen ausfallen und wie zuverlässig ein Bauteil entformt werden kann. Je früher Werkzeugkonzept, Werkstoff und Bauteilgeometrie gemeinsam betrachtet werden, desto sicherer lassen sich Qualität, Taktzeit und Wirtschaftlichkeit im späteren Prozess steuern.
Das Werkzeug definiert das Bauteil.
Kavitäten, Trennlinien, Einsätze und Oberflächen bestimmen Maßhaltigkeit, Kontur und sichtbare Qualität.
Stabilität entsteht durch Auslegung.
Anspritzung, Temperierung, Entlüftung und Entformung beeinflussen jeden Zyklus der Serienfertigung.
Wiederholgenauigkeit ist planbar.
Ein gut abgestimmtes Werkzeug reduziert Ausschuss, Nacharbeit und technische Risiken im laufenden Prozess.