Silikon, LSR & Rubber Molded Parts
febana verarbeitet elastische Werkstoffe wie Silikon, LSR und Rubber für geformte und geschäumte Dichtungen, Membranen und technische Funktionsteile mit hohen Anforderungen an Flexibilität, Beständigkeit und Präzision. Die Bauteile reichen von eigendichten Komponenten über elastische Formteile für die Medizintechnik bis hin zu langzeitstabilen Lösungen für die Dichtungstechnik in elektromechanischen Anwendungen.
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Dichtungen
Elastische Bauteile für Abdichtung, Schutz und zuverlässige Trennung von Medien.
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Membranen
Flexible Funktionselemente für Bewegung, Druckausgleich oder technische Steuerung.
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Beständigkeit
Werkstoffe für Temperatur, Medienkontakt, Alterung und anspruchsvolle Einsatzbedingungen.
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Präzise Verarbeitung
Formteile mit sauberer Geometrie, definierten Kanten und reproduzierbarer Qualität.
Silikon, LSR und technische Rubber-Werkstoffe werden dort eingesetzt, wo Bauteile elastisch, dichtend, medienbeständig oder dauerhaft flexibel bleiben müssen. Entscheidend ist nicht nur die Form des Bauteils, sondern das Materialverhalten unter Temperatur, Druck, Bewegung, Alterung und Kontakt mit Medien.
LSR-Verarbeitung ist bei febana ein etablierter Schwerpunkt der Kunststofftechnik — eingebettet in einen modernen Maschinenpark, der Klein- und Großserien gleichermaßen abdeckt. Reinraumkompatible Verarbeitung für Medizintechnik gehört ebenso zum Spektrum wie elastische Formteile für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Elastomere unterscheiden sich stark von klassischen Thermoplasten. Sie werden nicht nur durch Geometrie definiert, sondern vor allem durch Rückstellverhalten, Shore-Härte, Kompression, Temperaturbeständigkeit und chemische Verträglichkeit.
Liquid Silicone Rubber.
Flüssigsilikon für präzise Formteile, flexible Membranen, Dichtungen und Anwendungen mit hohen Qualitätsanforderungen. Bei febana von Shore 30A bis Shore 80A, FDA-konforme Materialien für Medizintechnik, Reinraum-kompatibel verarbeitet.
Beständig und elastisch.
Geeignet für Temperaturwechsel, Alterungsbeständigkeit, medizinische Anwendungen und technische Dichtfunktionen.
Robuste Elastomerfunktion.
Für Dämpfung, Abdichtung, Schutz, Griffbereiche oder mechanisch belastbare flexible Bauteile.
Die Shore-Härte beeinflusst, wie weich, flexibel oder druckstabil ein Teil wirkt. Für Dichtungen, Membranen oder Griffbereiche ist sie ein zentraler technischer Kennwert.
Elastomere müssen nach Verformung zuverlässig in ihre Ausgangsform zurückkehren. Besonders bei Dichtungen und Membranen entscheidet das über Funktion und Lebensdauer.
Je nach Anwendung müssen Werkstoffe Kontakt mit Luft, Wasser, Ölen, Reinigungsmitteln, Körperflüssigkeiten oder wechselnden Temperaturen dauerhaft aushalten.
Wandstärken, Kanten, Dichtlippen, Membranbereiche und Entformung müssen so ausgelegt sein, dass das Bauteil reproduzierbar dichtet und montierbar bleibt.
Härte, Elastizität, Medienkontakt und Temperaturbereich werden passend zur Anwendung definiert.
Dichtlippen, Membranen, Wandstärken und Funktionsbereiche werden werkstoffgerecht gestaltet.
Werkzeugtemperatur, Entlüftung, Aushärtung und Entformung sichern reproduzierbare Bauteile.
Dichtwirkung, Maßhaltigkeit, Rückstellverhalten und Materialeigenschaften werden für die Serie abgesichert.
Elastische Kunststoffformteile für Diagnostik- und Laboranwendungen, LSR-Komponenten mit Shore 30A–80A, FDA-konforme Materialien, Reinraum-kompatible Fertigung.
Eigendichte Sensorgehäuse, Window-Gaskets, Dichtlippen für Hausgeräte, statische und dynamische Dichtungen für elektromechanische Komponenten.
Membranen und Diaphragmen für Steuerung, Bewegung und Druckausgleich — inklusive Applikation von Druckausgleichselementen (DAE), die prozesssicher über eine dedizierte Sonderanlage auf das Bauteil aufgebracht werden.
LSR- und TPE-Komponenten in Mehrkomponenten- und Insert-Bauteilen — kombiniert mit Hartkunststoff oder metallischen Einlegern.

Beim Schäumen wird die Dichtung nicht als vorgefertigtes Formteil eingelegt, sondern als aufgeschäumte Dichtmasse entlang einer definierten Kontur unmittelbar auf das Bauteil aufgetragen. Sie härtet in Position aus — es entsteht eine nahtlose, fugenlose Dichtung, die exakt der Bauteilgeometrie folgt.
Eingesetzt wird ein geschlossenzelliges 1K-Polyurethan mit definiertem Rückstellverhalten: dauerelastisch, hydrolysebeständig und dicht — auch bei beschädigter Außenhaut. Das Verfahren eignet sich besonders für Gehäuse, Steuergeräte und Elektronikabdeckungen mit geschlossenen Rahmen oder dreidimensionalen Dichtkonturen. Weil die Dichtung automatisiert und nur dort aufgetragen wird, wo sie gebraucht wird, entstehen reproduzierbare Ergebnisse ohne Verschnitt und ohne Stoßstellen.
Der Schaum folgt der Bauteilkontur ohne Naht und ohne Stoßstelle — auch bei geschlossenen Rahmen und engen Radien.
Auftrag über Dosier- bzw. Roboteranlage: definierte Raupengeometrie, gleichbleibende Qualität, kein Verschnitt.
Dreidimensionale Verläufe, Stufen und enge Bauräume lassen sich abbilden, wo vorgefertigte Dichtungen an Grenzen stoßen.
Geschlossenzellige Struktur, dauerelastisch und hydrolysebeständig — zuverlässig dicht gegen Nässe und Schmutz und zugleich geräuschdämpfend.
Gegenüber vorgefertigten, eingelegten Dichtungen entfällt das Handling einzelner Dichtteile – keine separate Lagerung, kein Zuschnitt, keine Fehlpositionierung bei der Montage. Die Dichtung entsteht automatisiert genau dort, wo sie gebraucht wird. Das senkt Ausschuss, erhöht die Prozesssicherheit und rechnet sich besonders bei komplexen oder häufig wechselnden Konturen.
- Steuergeräte & Elektronikgehäuse
- Sensor- und Steckergehäuse
- Gehäusedeckel mit umlaufender Dichtkontur
- Baugruppen mit Schutz gegen Staub, Nässe und Vibration
Elastische Bauteile erfüllen ihre Aufgabe nicht allein durch ihre Form, sondern durch das Zusammenspiel aus Werkstoffhärte, Rückstellverhalten, Geometrie und Einsatzumgebung. Deshalb müssen Dichtungen, Membranen und flexible Funktionsteile immer von ihrer späteren Belastung aus gedacht werden.
Schutz vor Medien, Druck und Umgebung.
Dichtlippen, Ringe oder flexible Übergänge müssen dauerhaft sauber anliegen und reproduzierbar funktionieren.
Flexible Bereiche brauchen Rückstellkraft.
Membranen, Dämpfungen oder bewegliche Zonen müssen Belastung aufnehmen und zuverlässig in ihre Ausgangsform zurückkehren.
Werkstoffe müssen zur Umgebung passen.
Temperatur, Alterung, Medienkontakt und mechanische Beanspruchung bestimmen die passende Materialauswahl.